Regionalliga zum Dritten in Havelberg - Jessica Hastings macht den Hattrick perfekt, Julian Helwig auf Rang fünf

Bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen ging es am 16.07. in der Regionalliga Ost an die Startlinie. Diesmal bot Havelberg die Kulisse für einen spannenden Wettkampf, welcher schon der letzte Einzelwettkampf sein sollte. Als vierter und letzter Wettkampf wartet nur noch ein Staffelwettbewerb auf die teilnehmenden Mannschaften.

Das hieß, dass es in Havelberg auch um die letzten Punkte in der neu eingeführten Einzelwertung ging. Hier stand Jessica mit ihren bisherigen zwei Siegen natürlich als Favoritin am Start der Frauen. Allerdings dicht gefolgt von den Konkurrentinnen aus Leipzig und Berlin. Bei den Männern standen Stephen und Julian bereits zum dritten Mal am Start und hatten die Möglichkeit, sich mit einer guten Platzierung noch einmal nach oben zu schieben.

Für die Frauen ging es wie immer über die Sprintdistanz. Leider konnten wir hier nach zwei verletzungsbedingten Absagen nur unterbesetzt mit zwei Frauen an den Start gehen, was für die Teamwertung schon vor dem Start ein großes Handicap bedeutete. Unsere zwei "Mädels" präsentierten sich aber hervorragend. Jessica verließ das Wasser nach 750 Schwimm-Metern zeitgleich mit der Leipzigerin Louise Albrecht an der Spitze und setzte sich auf dem Rad sofort nach vorn ab. Diesen Spitzenplatz konnte sie mit der schnellsten Radzeit des Tages ausbauen und startete mit einem deutlichen Vorsprung vor den Verfolgerinnen auf die Lauftstrecke. Dort lieferte sie ebenfalls eine starke Leistung ab und konnte ihren dritten Sieg im dritten Rennen mit zwei Minuten Vorsprung feiern! Und damit gewann Jessica auch die Einzelwertung der Frauen. Glückwunsch!! Und auch unsere zweite Frau konnte überzeugen. Hanna verließ in einer großen Gruppe im Mittelfeld das Wasser und konnte sich auf der windigen Radstrecke gut behaupten. Mit einem guten Lauf schob sich die mit Abstand jüngste Starterin des gesamten Feldes noch bis auf Platz 14. Damit landeten unsere Frauen in der Tageswertung auf Rang vier. In Anbetracht der Umstände ist dieses Ergebnis das absolute Optimum, was erzielt werden konnte.

Die Männer wurden in Havelberg zum zweiten Mal über die Kurzdistanz geschickt. Hier sollte es vor allem um die Plätze im Mittelfeld ein enges Rennen geben. Nicht zuletzt auch aufgrund der Windschattenproblematik, die das Streckenprofil mit sich bringt. Auf der flachen und windanfälligen Radstrecke gab es leider wieder große Pulks, die nicht immer ganz fair fuhren. Positiv zu erwähnen ist, dass immerhin drei Zeitstrafen vergeben wurden. Es hätten allerdings ruhig ein paar mehr sein dürfen. Hier sind allerdings nicht nur die Kampfrichter gefordert, sondern auch die Athleten, die im Interesse eines fairen Wettkampfs regelkonform fahren sollten! Doch nun zum sportlichen! Mit Peter und Stephen schickten wir zwei starke Schwimmer ins Rennen, die auf Position eins und zwei das Wasser verließen. Julian folgte nicht weit dahinter im vorderen Mittelfeld und für Martin und Ingo galt es, nach dem Schwimmen das Feld von hinten aufzurollen. Während Peter sein gutes Schwimmergebnis nutzen konnte und noch auf Position neun vom Rad stieg, spielte sich bei Stephen schon fast ein kleines Drama ab. Bei Halbzeit der Radstrecke waren sowohl die Energiereserven, als auch die Wasserflasche komplett leer, so dass er um einen "Tankstopp" nicht herumkam und das Rennen auf Sparflamme wieder aufnahm. Zwischenzeitlich konnte Julian bis auf Rang sieben vorfahren und startete mit Blick nach vorn auf den abschließenden Lauf. Wie durch ein kleines Wunder verließ Stephen dann dynamisch und mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht die Wechselzone nach dem Radfahren noch im Mittelfeld. Nicht weit dahinter folgte dann schon Martin, der jetzt in seiner starken Disziplin noch ein paar Leute einsammeln wollte. Hier spielte sich dann das nächste kleine Drama ab. Bereits nach den ersten Minuten bekam Martin Krämpfe und musste alle zwei Kilometer stehen bleiben, um diese wieder zu lösen. Trotzdem biss er sich stark durch und kam noch zu einer beachtlichen Laufzeit. Ingo war nach einer Verletzung noch nicht ganz zurück bei alter Stärke und wäre gern auch noch weiter nach vorn gefahren. Schlussendlich platzierten sich Julian (5.), Peter (18.), Stephen (26.), Martin (35.) und Ingo (41.) wie in Grimma auf dem Mannschaftsrang sechs. Bis auf Platz drei waren es allerdings nur zehn Platzziffern Unterschied. Unter perfekten Umständen, wäre also einiges möglich gewesen.

Bis zur abschließenden Team-Staffel in Cottbus bleiben nun  noch einige Wochen. Dort wollen wir noch einmal angreifen und vor allem bei den Männern einen Sprung nach oben machen!

Abschließend noch einmal ein Dankeschön an unsere mitgereisten "Fans", die unsere Mannschaft vor Ort unterstützten, kräftig anfeuerten und sich auch zum Einschmieren der Sportler nicht zu schade waren ;)


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